Publikationen

Kataloge zu Ausstellungen

herbert ohl
system bauen | system design | system transport 

Der Architekt, Produktdesigner und Forscher Herbert Ohl prägte mit seiner ungewöhnlichen Kreativität die Geschichte der Ulmer Hochschule für Gestaltung, des Rats für Formgebung und die Ausbildung vieler Studenten in der ganzen Welt. Er lehrte parallel an mehreren Hochschulen in den USA, in Südamerika und Indien, und arbeitete am Institut für Industrial Design, Bauen und Umweltgestaltung in Mailand. Neben Richard Sapper war er der erste deutsche Designer mit festem Standbein in Italien. Seine Hauptgebiete waren Bausysteme, Möbel und Transportsysteme. Herbert Ohl gehörte zu jenen Designern der Kriegskindergeneration, denen dafür zu danken ist, dass die zweite Moderne in der jungen prosperierenden Bundesrepublik Fuß fasste.


Dieter Mahlow

Mit diesem Buch wird der Kurator und Kunsttheoretiker Dieter Mahlow (1920-2013) vorgestellt, der nach dem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie die Kunsthallen in Baden-Baden und Nürnberg leitete, danach das Berufsbild des freien Kurators prägte und als Beirat des Goethe-Instituts in Lateinamerika tätig war. Parallel zu den Reisen und dem Lehren verläuft seine Autoren- und Konzeptionsarbeit für die rund 30 Fernsehfilme, die er für den Saarländischen Rundfunk und den Südwestfunk seit den 60er Jahren geleistet hat in der Überzeugung, dass mit diesem neuen, alltagsnahen Medium auch ein völlig neuer kuratorischer Wirkungsbereich für Kunst und Künstler erschlossen werden kann.


Produktgestaltung: Fernseher
Vom Verschwinden der dritten Dimension


In Deutschland setzten Firmen wie Braun mit ihren Entwerfern Dieter Rams, Hans Gugelot und Herbert Hirche, Wega mit dem Frog-Gründer Hartmut Esslinger und Loewe mit dem eigenen Design-Team und Andreas Haug (Phoenixdesign) Maßstäbe im Design. In Italien waren die Entwürfe von Richard Sapper, Marco Zanuso und Mario Bellini für Brionvega und Rodolfo Bonetto für Autovox und Voxson wichtig, während in Japan die hausinternen Designteams von Sony, Matushita Electric Industrial, Samsung und JVC, in Dänemark von Bang und Olufsen und in den Niederlanden von Philips das Firmendesign bestimmten. Parallel werden Geräte von namhaften, international tätigen Entwerfern wie Roger Tallon, Luigi Colani, Philippe Starck, Alexander Neumeister, Toshijuki Kita oder Phoenix Design gezeigt, die der Gestaltung von Fernsehgeräten ein hohes Maß an Innovation brachten. Sie entwickelten ganz individuelle Interpretationen des Themas Fernseher.


65+
Designgeschichte und -geschichten.
Das Institut für Neue Technische Form

65 Jahre Institutsarbeit sind mehr als 250 Ausstellungen, Werkstattberichte, Design-Wettbewerbe und unermeßlich viele Begegnungen von Menschen bei Eröffnungen, Führungen, Workshops, Vorträgen und Diskussionen. Daneben ist eine umfangreiche Sammlung gewachsen mit Beispielen der Guten Form, aber auch vielen Alltagsgegenständen, die sechs Jahrzehnte Design-Entwicklung dokumentieren. Eine chronologische Auswahl der Ausstellungstätigkeit bis heute ist hier jetzt in kleinen Ausschnitten zu sehen. Streiflichter zeigen und Erinnerungen wachrufen, überlieferte und selbst erlebte Geschichten erzählen, möchte diese Jubiläumsausstellung. Ein Dankeschön an alle Freunde und helfenden Hände, die das INTeF bis hierher an den neuen Standort -  intef@waben - begleitet haben.